Vor ausverkaufter Kulisse setzte sich das Team von Headcoach Jesper Sundberg am Sonntag deutlich mit 79:56 gegen die Angels Nördlingen durch und festigte damit den vierten Tabellenplatz. Topscorerin der Partie war erneut Lashae Dwyer mit 27 Punkten.
Die Luchse starteten hellwach in die Begegnung. Bereits nach 13 Sekunden eröffnete Rowena Jongeling das Scoring, anschließend setzten sich die Gastgeberinnen über energische Defensive und starke Reboundarbeit früh ab. Bis auf 22:14 konnte Hannover davonziehen, ehe ein Dreier von Alyssa Brown das 25:18 zur ersten Viertelpause markierte. Auch im zweiten Abschnitt blieben die Luchse spielbestimmend. Angeführt von Lashae Dwyer bauten sie ihren Vorsprung weiter aus und gingen mit einer komfortablen 46:31-Führung in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel leistete sich Hannover kurzzeitig eine Schwächephase, doch die Antwort folgte prompt. Ein entscheidender 10:0-Lauf, gekrönt von einem spektakulären Dreier von Dwyer, stellte die Weichen endgültig auf Sieg. Mit dem 60:42 vor dem Schlussviertel war der Weg zum neunten Saisonsieg geebnet. Im letzten Abschnitt kontrollierten die Luchse das Spielgeschehen souverän und brachten den deutlichen Heimerfolg sicher über die Zeit.
Neben Dwyer überzeugten auch Alyssa Brown mit 18 Punkten, Serena Manala mit 13 Punkten sowie Lovisa Hjern, die 10 Punkte beisteuerte und das Spieltempo kontrollierte. Weitere Punkte erzielten Hannah Simental (4), Maira Banko (3), Kolbrun Ármannsdóttir (2) und Rowena Jongeling (2). Zudem kam auch Meret Wellmann zum Einsatz.
„Wir hatten die Energie, als wir sie brauchten. Jede Spielerin hat abgeliefert“, zeigte sich Headcoach Jesper Sundberg nach der Partie zufrieden. Besonders defensiv setzten die Luchse ein Ausrufezeichen, indem sie Nördlingens Ballbewegung früh störten und die Gäste unter 60 Punkten hielten.
Trotz eines weiterhin dezimierten Kaders präsentierte sich das Team erneut sehr geschlossen. Neben Meret Kleine-Beek fehlen aktuell auch 3×3-Olympiasiegerin Marie Reichert sowie Karolin Tzokov (Kreuzband) und Leonie Kambach (Schulter). Umso wertvoller war die kompakte Teamleistung und die Tiefe der Rotation an diesem Spieltag.
Viel Zeit zum Durchatmen bleibt nicht: Bereits am kommenden Sonntag um 16:00 Uhr empfangen die Luchse den BC Marburg zum nächsten Heimspiel in Hannover. Gemeinsam mit den Fans soll dort der nächste Schritt folgen.
Let’s go Luchse!