Schul-Finals begeistern 14.400 Kinder und Jugendliche in Hannover und der Region

160 Aktionstage, 88 Schulen, 33 Vereine und Verbände: Großes Bewegungsprojekt endet mit starkem Zeichen für Schulsport, Vereinssport und Teamgeist

Bewegung, Begeisterung und viele neue Sporterlebnisse: Die Schul-Finals 2026 haben in Hannover und der Region eine beeindruckende Bilanz erreicht. Insgesamt nahmen rund 14.400 Kinder und Jugendliche an den Aktionstagen teil. Davon kamen etwa 8.640 Teilnehmende aus der Landeshauptstadt Hannover und 5.760 aus der Region Hannover. Insgesamt wurden 160 Aktionstage umgesetzt, davon 91 in der Landeshauptstadt Hannover und 69 in der Region bzw. im Umland. Beteiligt waren 88 Schulen, darunter Grundschulen, weiterführende Schulen, Berufsbildende Schulen und Förderschulen – rund  53 Schulen aus Hannover und 35 Schulen aus der Region.

Getragen wurde das Projekt von 33 Vereinen und Verbänden, davon 19 aus Hannover und 14 aus der Region. Insgesamt waren rund 220 Übungsleitende im Einsatz. Besonders groß war der Einsatz des Turn-Klubb zu Hannover: Der TKH brachte 66 ehrenamtliche Übungsleitende, 5 hauptberufliche Mitarbeitende und 10 Erzieherinnen und Erzieher ein. Zusammen wurden rund 660 Sportstunden an etwa 70 Veranstaltungsorten angeboten. Für Wege, Transporte und Materiallogistik kamen schätzungsweise rund 3.500 Kilometer zusammen. Die jüngsten Teilnehmenden waren 5 Jahre alt, die älteste Teilnehmende war 25 Jahre alt, eine Berufsschülerin.

Zu den am häufigsten angebotenen Sportarten gehörten 3×3 Basketball und Turnen mit jeweils 30 Aktionstagen, gefolgt von Volleyball mit 12, Rugby mit 11 und Surfen mit 6 Aktionstagen. Auch Trendsportarten, inklusive Formate und Wassersportangebote wie Surfen auf der Leinewelle oder Windsurfen am Steinhuder Meer machten die Vielfalt des Projekts sichtbar.

Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay würdigt die Wirkung des Projekts: „Die Schul-Finals haben Hannover bewegt – im wahrsten Sinne des Wortes. Tausende Kinder und Jugendliche haben erlebt, wie Sport Gemeinschaft stärkt, Selbstvertrauen schafft und unsere Stadt zusammenbringt. Mein Dank gilt allen Schulen, Vereinen, Übungsleitenden und besonders dem TKH für diesen großen Einsatz.“

Eva Bender, Dezernentin für Bildung und Kultur der Landeshauptstadt Hannover, betont: „Schule ist mehr als Unterricht im Klassenraum. Die Schul-Finals haben Kindern und Jugendlichen Räume eröffnet, in denen sie sich ausprobieren, Talente entdecken und gemeinsam wachsen konnten. Das ist ein starkes Signal für Bildung, Teilhabe und Bewegung.“

„Die Schul-Finals haben eindrucksvoll gezeigt, wie vielfältig unsere Sportlandschaft ist und welches Potenzial in der Zusammenarbeit von Schulen, Vereinen und Verbänden steckt. Viele Kinder und Jugendliche konnten Sportarten kennenlernen, mit denen sie sonst vielleicht nie in Berührung gekommen wären. Genau das ist unser Ziel: Begeisterung für Bewegung wecken und den Weg in den Vereinssport erleichtern. Davon profitieren die jungen Menschen ebenso wie unsere Sportstadt Hannover“, sagt Susanne Blasberg-Bense, Dezernentin für Jugend, Familie und Sport.

Für die Region Hannover hebt Jens Palandt, Erster Regionsrat, die regionale Reichweite hervor: „Die Schul-Finals haben nicht nur die Stadt Hannover erreicht, sondern die gesamte Region. 69 Aktionstage im Umland zeigen, dass Sportangebote dort ankommen, wo Kinder und Jugendliche leben und lernen. Genau diese Verbindung von Schulen, Vereinen und Kommunen ist ein großer Gewinn.“

„Die Schul-Finals haben gezeigt, wie viel Kraft im gemeinsamen Sport steckt. Unsere Schülerinnen und Schüler haben neue Sportarten kennengelernt, als Teams zusammengefunden und erlebt, dass Bewegung Freude macht und verbindet“, sagt Wiebke Puvolgel, Schulleiterin der Sophienschule Gymnasium.

Neben den Zahlen bleiben vor allem die vielen persönlichen Eindrücke: Kinder, die zum ersten Mal 3×3 Basketball spielten, beim Turnen über Airtracks sprangen, im Rugby oder Flag Football neue Bewegungen ausprobierten, beim Rudern auf dem Maschsee Teamgeist erlebten oder bei inklusiven Aktionstagen gemeinsam mit anderen über sich hinauswuchsen.

Auch die Rückmeldungen aus den Schulen zeigen, wie stark die Aktionstage gewirkt haben. Eine Lehrkraft brachte es nach einem Aktionstag auf den Punkt: „Die Kinder hatten sehr viel Spaß und haben einen tollen Eindruck von den Sportarten bekommen. Herzlichen Dank!“

Die Organisatoren ziehen deshalb eine rundum positive Bilanz. Die Schul-Finals haben Schulsport, Vereinssport und neue Bewegungserfahrungen miteinander verbunden. Möglich wurde dies durch das Engagement zahlreicher Partner, Schulen, Vereine, Verbände und Unterstützender.

Ein besonderer Dank gilt dem Turn-Klubb zu Hannover mit den kooperierenden Sportvereinen/ -verbänden sowie insbesondere dem SSB Hannover und Niedersächsischen Rugby-Verband e.V., welche die Aktionstage mit großem personellem, organisatorischem und ehrenamtlichem Einsatz begleitet und maßgeblich umgesetzt haben.

Weitere Kennzahlen auf einen Blick

  • 14.400 Teilnehmende insgesamt
  • 8.640 Teilnehmende aus Hannover, 5.760 aus der Region
  • 160 Aktionstage insgesamt
  • 91 Aktionstage in Hannover, 69 in der Region
  • 88 Schulen insgesamt
  • rechnerisch 53 Schulen aus Hannover, 35 aus der Region
  • 33 Vereine und Verbände
  • 19 Vereine/Verbände aus Hannover, 14 aus der Region
  • rund 220 Übungsleitende
  • davon beim TKH: 66 ehrenamtliche Übungsleitende, 5 hauptberufliche Mitarbeitende, 10 Erzieherinnen und Erzieher
  • rund 660 Sportstunden
  • etwa 70 Veranstaltungsorte
  • schätzungsweise 3.000 gefahrene Kilometer
  • 100 neue Basketbälle
  • rund 1.600 Fotos und etwa 100 kurze Videos zur Dokumentation

Foto: Florian Petrow