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Zukunftswerkstatt Sportverein ein Erfolg

Zukunft des Sports innovativ gestalten – Großvereine und Verbände ein gemeinsamer Zukunftswerkstatt

Am diesjährigen Zukunftstag hat der Turn-Klubb zu Hannover mit den 30 Nds. Großvereinen in Kooperation mit dem Landessportbund Niedersachsen, dem Niedersächsischen Turnerbund und dem Stadtsportbund Hannover alle Sportvereine aus Niedersachsen zur “Zukunftswerkstatt Sportverein” eingeladen. Mehr als 70 -allen vorn größere- Sportvereine mit über 150 Vereins- und Verbandsvertreter:innen versammelten sich in der Turnhalle des TK Hannover zum Denken, Netzwerken und Entwickeln. Mittendrin der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil, der Präsident des LandesSportBundes Niedersachsen André Kwiatkowski oder aber Boris Schmidt, Vorsitzender des Freiburger-Kreises und SSB Hannover Präsident Benjamin Chatton, welche zu unterschiedlichen Themen Dialogeinladungen an die Teilnehmenden der Sportvereine und -verbände aussprachen: „Die größte Währung des Ehrenamts ist ein glückliches Leben, was die Forschung grad erst wieder belegt hat, aber ohne Hauptberuf kein Ehrenamt, so entwickeln sich unsere innovativen Vereine im Land nach Corona vorbildlich weiter!“ dankte MP Stephan Weil für die engagierte Arbeit der Sportvereine in Niedersachsen. Auf die Chancen in der Zusammenarbeit mit Ganztagsschulen und der Vorreiterrollen von Großvereinen wie dem ASC Göttingen oder dem TKH richtet Kwiatkowski seinen Fokus, „gerade unsere beiden Vereine in Göttingen uns Hannover machen es vor, der Einstiegt in die Betreuung von Ganztagsgrundschulen bieten viele Chancen für die Sportvereinsentwicklung, ab 2026 wird dies nun in ganz Deutschland umgesetzt und wir wollen mit vielen Vereinen dabei sein!“ Best Practise Beispiele wurden von vielen Vereinen mitgebracht, so hat der Lehrter SV gerade eine Bewegungskita eröffnet, der ASC Göttingen mit Fit für Pisa mehr Bewegung in Schulen gebracht, Eintracht Hildesheim ein Schwimmprojekt für autistische Kinder ins Leben gerufen oder der SC Melle alle Kindergärten mittels einer gemeinsamen Tanzshow vernetzt. Im Anschluss wurde sich in sechs verschiedenen Workshops über die Zukunftsgestaltung des organisierten Sports in Niedersachsen ausgetauscht und gemeinsam neue Ideen dazu entwickelt. „Wir freuen uns über die positive Resonanz, heute spürt man an einem Ort die innovative Kraft von Sportvereinen“, zieht TKH Vorsitzender Hajo Rosenbrock ein positives Fazit.

Die Workshops im Überblick:

  • Workshop 1:  „Vereinsentwicklung täglich leben – Lernort Großverein!“
  • Workshop 2:  „Verein und Kommune – Partner auf Augenhöhe?!“
  • Workshop 3:  „Angebotsentwicklung im Sportverein – Trends, Entwicklungen, Zielgruppen?“
  • Workshop 4:  „Generation Y und Z – Bock auf Engagement“
  • Workshop 5:  „Schule und Kita – Bewegtes Lernen organisieren!“
  • Workshop 6:  „Vereinsrevolution – innovative Ideen für den Verein 2030“

Hier einige kleine Ideen aus den verschiedenen Workshops: Einführung von Hobby-Horsing, ein Bewegungsangebot mit „Steckpferden“, eine Grundschulligaformat mit Parkour in Niedersachsen implementieren, Einführung eines Bewegungskompasses, gezieltes „Rollitraining“ für Rollstulfahrer und Menschen ohne Handicap, den OnlineSportvereinNiedersachsen ins Leben rufen oder gar eine eigene Sportgrundschule gründen. Besonders viele Ideen entstanden zum Thema inklusiver Sport mit Menschen mit Handicaps, z.B. Jumping, Schwimmen oder Tischtennis (Parkinson). „Mit diesen Ergebnissen wollen wir im Turner-Bund weiter arbeiten, unserer Vereinen helfen und Menschen zusammenbringen“, schaut NTB Geschäftsführer Olaf Jähner in die Zukunft. Die Ergebnisse gibt es unter www.zukunfrswerkstatt-sportverein.de

@turn_klubb_Hannover